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Der Bundesverband der Selbständigen (BDS), Deutschlands größter branchenübergreifender Mittelstandsverband mit 80.000 Mitgliedern, hat auf seinem heutigen Bundesverbandstag in Berlin eine neue Vorsitzende gewählt: Dorothea Störr-Ritter tritt die Nachfolge von Rolf Kurz an, der nach 13 Jahren an der Spitze des BDS nicht mehr zur Wahl angetreten war. Störr-Ritter wurde mit 84 von 134 Stimmen gewählt.
Die 51-jährige Rechtsanwältin aus Freiburg/Baden-Württemberg ist verheiratet, hat zwei Kinder und ist seit 2002 bereits Präsidentin des BDS-Landesverbandes Baden-Württemberg. Die frühere Bundestagsabgeordnete (für die CDU) will sich dafür einsetzen, dass die Interessen des Mittelstandes bei den anstehenden politischen Reformen wieder stärker in den Mittelpunkt rücken:
"Die soziale Marktwirtschaft darf sich nicht weiter zur Staatswirtschaft entwickeln. Das Umverteilen muss beendet werden. Zudem darf unmoralisches Fehlverhalten bei Großkonzernen nicht zu übertriebener Regulierung führen, unter denen die kleinen Unternehmen leiden müssen, die fest in Deutschland verwurzelt sind und ausschließlich hier Verantwortung tragen. Nicht DAX-Unternehmen und so genannte Heuschrecken machen die deutsche Wirtschaft aus, sondern die fleißigen Ameisen - der deutsche Mittelstand. Ich fordere Bundeskanzlerin Merkel auf, bei den anstehenden Reformen das Ruder wieder in Richtung Freiheit herumzureißen; mit Blick auf die 'Ameisen'."
Weitere Informationen: Michael
Wehran, Tel.: 030/ 2804 9122
www.bds-dgv.de
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