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Der Bundesverband der Selbständigen (BDS) hat die Entscheidung des Bundeskabinetts, die Erbschaftsteuer bei Unternehmensfortführung zu erlassen, begrüßt. Die neue BDS-Präsidentin Dorothea Störr-Ritter erklärte: "Diese Entscheidung war überfällig. Seit Jahren hatte der Mittelstand und vor allem der BDS den Erlass dieser Steuer gefordert. Ein gewisser Wermutstropfen ist allerdings die Formulierung zum Erhalt der Arbeitsplätze - eine typische Quelle von Bürokratie, Interpretationsspielräumen und Rechtsunsicherheit. Doch genau das kann kein Unternehmensnachfolger nach dem Tod der Eltern gebrauchen. Zudem garantiert nicht der Unternehmer die Arbeitsplätze, sondern nur der Markt und die Kunden. Dieses ökonomische Naturgesetz muss die Bundesregierung begreifen."
Störr-Ritter weiter: "Die Erbschaftsteuer in ihrer heutigen Form hat die erfolgreiche Fortführung mittelständischer Unternehmen bedroht. Der nun beschlossene vollständige Erlass nach zehn Jahren wird die Unternehmensnachfolge sichern, Insolvenzen und Standortverlagerungen eindämmen. Es ist gut, wenn nun in der schwierigsten Phase des Unternehmens die Steuerlast wegfällt."
Weitere Informationen: Michael
Wehran, Tel.: 030/ 2804 9122
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