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Stuttgart. Wegen der Erhöhung der Mehrwertsteuer befürchten mittelständische Unternehmen vor allem im ersten
Halbjahr 2007 Umsatzeinbußen. Längerfristig erwarten die Firmenchefs hingegen keine so deutlichen
Auswirkungen. Dies ist das Ergebnis einer Umfrage, die der BDS Baden-Württemberg im Dezember unter 1.123
Unternehmern durchgeführt hat. Demnach erwarten rund 59 Prozent der Unternehmen durch die
Mehrwertsteuererhöhung Umsatzrückgänge im ersten Halbjahr. 41 Prozent sagen, dies habe keine Auswirkungen. Anders sieht es bei den langfristigen Erwartungen der Befragten aus. Hier erwartet lediglich ein Viertel der
Befragten einen Umsatzrückgang, während rund 77 Prozent glauben, nach einem halben Jahr werde sich die Lage
eingependelt haben.
Auffällig ist die unterschiedliche Betrachtung nach Unternehmensgröße wie auch nach Branchen. Je größer das
Unternehmen, um so geringer ist die Befürchtung eines Umsatzrückgangs. Das gilt sowohl für die langfristige
wie auch für die kurzfristige Betrachtung. Noch deutlichere Unterschiede gibt es bei der Einschätzung der
verschiedenen Branchen. Während bei Handel und Handwerk kurzfristig 71 bezie-hungsweise 74 Prozent der
befragten Unternehmer Umsatzeinbußen fürchten, liegt die Zahl bei den Industrieunternehmen nur bei 25
Prozent. Langfristig glauben immer noch rund 27 Prozent der Einzelhändler, dass die Mehrwertsteuererhöhung
ihren Umsatz schmälert. Bei den Industrieunternehmen sind dies nur rund zwölf Prozent.
Die Daten wurden im Rahmen der BDS Konjunkturumfrage Winter 2006 erhoben, an der sich 1.123 Unternehmen vom
30. November bis 12. Dezember 2006 beteiligt haben.


Lesen Sie hierzu auch:
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Die Studie zum BDS-Mittelstandsbarometer finden Sie als PDF-Datei (980 KB) hier... |
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Die Pressemitteilung finden Sie als PDF-Datei (310 KB) zum Downloaden hier... |
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Pressemitteilung vom 07.01.2007 zu Qualifizierten Mitarbeitern hier... |
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Pressemitteilung vom 26.12.2006 zur BDS-Studie hier... |
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