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BDS-Unternehmerinnen.de und Frauenunternehmen.de im Bund der Selbständigen Baden-Württemberg
Newsletter vom 15. Dezember 2004
Liebe Unternehmerinnen, liebe Geschäftsfrauen
allen, die uns in diesem Jahr in Sachen FrauenUnternehmen – sei es im
ehrenamtlichen Alltag oder bei der Vorbereitung von Veranstaltungen und Messen
- geholfen haben, sagen wir ganz herzlichen Dank.
Wir hoffen auf Ihre / Deine Unterstützung auch im Jahr 2005, vor allem,
dass uns weiterhin so viele FrauenUnternehmen – Selbstständige, Freiberuflerinnen,
Führungsfrauen und Freundinnen des selbständigen Mittelstandes –
die Treue halten.
Folgende Themen nehmen wir in diesem Newsletter ins Visier:
Neuausrichtung der Frauenarbeit im BDS
BDS-Konjunkturumfrage
Benimm in Mitteleuropa - die europäischen Unterschiede in Kultur und Mentalität
Der Europäische Lebenslauf
Netzwerk-Tipp: BDS-Branchenwebsite
Schlusslicht Deutschland: Frau als Chef selten
Erster berufsbegleitender LL.M in Europa
Zum Schmunzeln: Link-Tipps für die Feiertags-Vorbereitungen
Termine: Januar bis März 2005
Viel Spaß beim Lesen!
Mit den besten Wünschen
für ein frohes Weihnachtsfest und einen guten Start ins Neue Jahr 2005
Ihre / Eure Vorstandsfrauen
der BDS-Unternehmerinnen Baden-Württemberg
und von FrauenUnternehmen.de Freiburg, Offenburg, Stuttgart (in Gründung)
In eigener Sache: Neuausrichtung der
BDS-Frauen-Unternehmerinnen im Jahr 2005
Unter dem Dach des Bundes der Selbständigen haben sich
im Landesverband Baden-Württemberg verschiedene Frauen- und Unternehmerinnengruppen
organisiert: Auf Landesebene die BDS-Unternehmerinnen mit Ute Höfer als Vorsitzende.
Dort werden strategische Aufgaben gebündelt. Im Mittelpunkt steht das Netzwerken
mit anderen Frauen- und Unternehmerinnenverbänden im Land, wie zum Beispiel
in der Interessengemeinschaft Unternehmerinnen Baden-Württemberg, einer Kooperation
zwischen BDS-Unternehmerinnen, Unternehmerfrauen im Handwerk (UFH) und dem Verband
deutscher Unternehmerinnen (VDU). Ebenfalls eine wichtige Aufgabe der Landesgruppe:
Die Mitwirkung im Landesfrauenrat. Dort halten wir den Vorstandssitz der Schatzmeisterin
und haben drei Delegierte, die die Interessen der selbstständigen Frauen
in dem zwei Millionen umfassenden Frauen-Lobbyverband mit vertreten. Ferner entsendet
die Frauen-Landesgruppe ihre Vorsitzenden in wichtige Gremien der Ministerien:
Beispielsweise in der Jury für den Wettbewerb des frauen- und familienfreundlichsten
Betrieb Baden-Württembergs beim Wirtschaftsministerium.
Situation vor Ort
Parallel zu dieser Landesgruppe engagieren sich viele Frauen in den fast 400 BDS-Ortsverbänden,
in den Handels- und Gewerbevereinen. Diese BDSlerinnen bieten oftmals ihren örtlichen
Geschäftsfrauen spezielle Veranstaltungen an. Auf der Kreisebene lenken auch
einige – allerdings immer noch erst wenige – Frauen die Geschicke
in den Kreisvorständen mit. Nicht zu vergessen der Landesverband selbst:
Dort unterstützen Ingeborg Krause-Müller als Vorstandsmitglied der Unternehmerinnen
und Vizepräsidentin Rita Keller die Arbeit des zwölfköpfigen Gesamtvorstandes
wie auch unserer Präsidentin Dorothea Störr-Ritter.
Als dritte Gruppe sind unter der Flagge des BDS Ende der 90iger
Jahre eigene FrauenUnternehmen-Verbände entstanden: in Freiburg, Offenburg
und im Hochschwarzwald. Ein weiterer FrauenUnternehmen-Verband entsteht derzeit
in der Region Stuttgart. Diese dritte Gruppe zeichnet sich dadurch aus, dass hier
nur Frauen Mitglied sind und diese Verbände nicht nur lokal, sondern regional
agieren. Beispielsweise hat der Verband FrauenUnternehmen.de Offenburg in diesem
Jahr die erste regionale Frauenkonferenz Baden-Württembergs initiiert und
im Herbst durchgeführt. Mehr als 250 Geschäftsfrauen, Politikerinnen,
weibliche Führungskäfte und Frauen anderer wichtiger Gruppierungen,
wie den Landfrauen, haben ihre Gedanken und Wünsche in einer Offenburger
Erklärung postuliert.
Und schließlich und letztlich gibt es noch eine Vielzahl
von Frauengruppen, die auf Initiative von BDS-Ortsverbands-Frauen entstanden sind
und sich in lockerer Runde zu regelmäßigen Abendveranstaltungen oder
Stammtischen in ihren Gemeinden und Städten treffen.
Ausblick 2005
Die FrauenUnternehmen-Verbände und die BDS-Frauen-Landesgruppe haben bei
einem Treffen im November beschlossen, zunächst die bestehenden Frauengruppierungen
mit der Arbeit der Frauen-Landesgruppe besser zu vernetzen. Dazu wurde eine Arbeitsgruppe
gebildet, die im Neuen Jahr Vorschläge entwickeln wird, wie einerseits Synergien
(zum Beispiel in werblicher Hinsicht, bei Veranstaltungen oder auch bei Projekten)
besser genutzt werden können. Andererseits sollen jedoch auch klarere Strukturen
für die Frauenarbeit im BDS erarbeitet werden. Da die verschiedenen Frauen-Unternehmerinnen-Gruppen
im BDS nicht nur für Außenstehende, sondern auch für viele Mitgliedsfrauen
mittlerweile zu unübersichtlich geworden sind. Erste Ergebnisse sollen in
einer zentralen Veranstaltung präsentiert und mit den Teilnehmerinnen diskutiert
werden. Diese Veranstaltung ist für den Spätfrühling/Frühsommer
2005 geplant. Nähere Informationen dazu werden rechtzeitig bekannt gegeben.
Weitere Infos zu BDS-Frauen-Unternehmerinnen auf der Website des Landesverbandes
unter:
http://www.bds-bw.de/
und unter www.frauenunternehmen.de
Mitmachen! Jede Meinung zählt! BDS-Konjunkturumfrage
Die konjunkturelle Lage wird in Deutschland von verschiedenen
Forschungsinstituten und anderen Institutionen bewertet. Keine der Umfragen fokussiert
dabei auf die kleinen und mittleren Unternehmen. Daher führt der BDS-Landesverband
eigene Konjunkturumfragen mit großem Erfolg durch. Entscheidend: Branchenübergreifend
erhebt der Landesverband die Wirtschaftslage bei kleineren und mittleren Unternehmen
und stellt danach zielgerichtet Forderungen an die Politik. Der Verband möchte
dieses Mal unter anderem wissen, wo Sie am meisten der Schuh drückt. Die
Umfrage endet am 19. Dezember 2004.
Zur Konjunkturumfrage
geht es hier...
BENIMM IN MITTELEUROPA
Wenn europäische Nachbarn zusammen rücken, ist es
hilfreich, einige kulturelle Besonderheiten zu kennen. Hätten Sie gewusst,
dass der Handschlag typisch „deutsch“ ist? In kaum einem anderen Land
ist er so verbreitet wie bei uns. In den Niederlanden dagegen ist er unüblich
und in Großbritannien nur spärlich verbreitet. In Frankreich und Polen
löst ihn die Begrüßungsumarmung schon nach wenigen Treffen auch
im Geschäftsleben ab. Besonders beliebt – nicht nur bei Süddeutschen:
Das „Busserln“. Drei Luftküsschen geben die Franzosen und die
Polen sogar vier. Bei den Nachbarn in Osteuropa ist das Küssen auch unter
Männern Gang und Gäbe, vorausgesetzt sie kennen sich schon länger.
Begonnen wird immer links, die rechten Wangen treffen stets zuerst aufeinander.
Und in Österreich ist bis heute der angedeutete Handkuss an der Tagesordnung,
der die Verehrung des weiblichen Geschlechts ausdrückt.
Beim Dresscode gelten länderübergreifend ähnliche
Gesetze. Mit einem Anzug oder Kostüm in gedeckten Farben sind Geschäftsfrauen
immer passend gekleidet. Auch wenn die englische Queen gern in Pastellfarben auftritt,
wäre beim britischen Businesslunch eine Frau in rosé oder hellblau
unvorstellbar.
Vor allem bei der Tischkultur haben viele Länder ihre
Eigenheiten. Die Franzosen tafeln gerne ausgiebig. Und es ist durchaus erlaubt
die Soße mit dem angebrochenen Baguettebrot auf zu tunken. Themen, die das
Geschäft betreffen, kommen jedoch erst nach dem Dessert auf den Tisch. In
Polen ist dagegen der Wodka ein Muß, ihn abzulehnen wäre ein Affront.
Es reicht allerdings, einmal mit anzustoßen, das Glas muss nicht geleert
werden.
Auch der Umgang miteinander will gelernt sein: So direkt wie
wir Deutschen sind nur die faktenorientierten Niederländer und die Schweizer.
Die meisten anderen mitteleuropäischen Länder äußern sich
nur indirekt. Hier gilt es oftmals, gut zu zuhören und zwischen den Zeilen
lesen zu können, um seine Geschäftspartner wirklich zu verstehen. So
benutzen die Österreicher schwammige Formulierungen, wenn sie nicht zustimmen.
Die Engländer drücken ihre Ablehnung mit der höflichen Umschreibung
"Mir fehlt bei dem Aspekt noch etwas..." aus. Die Niederländer
debattieren lange, weil sie stets einen Konsens herbeiführen wollen. Die
Polen bringen mit stilistischen Mitteln wie Metaphern oder Ironie ihren Standpunkt
zum Ausdruck. Und was der Humor für die Engländer ist, ist der Smalltalk
für die Österreicher.
Noch mehr über die richtigen Verhaltensregeln - nicht
nur im europäischen Geschäftsleben - lassen sich auf dem Außenwirtschaftsportal
des Landes Nordrheinwestfalen nachlesen unter http://www.nrw-export.de/export/592.asp
Der europäische Lebenslauf
Europaweite Standards strebt die EU für Bewerbungen an.
Auf der Web-Seite des Europäischen Zentrums für die Förderung der
Berufsbildung (CEDEFOP) findet sich unter http://www.cedefop.gr/transparency/cv.asp
auch ein deutsches Muster für einen Europäischen Lebenslauf zum Download.
Das CEDEFOP - http://www.cedefop.gr/
unterstützt und berät die Europäische Kommission in Fragen
rund um die Berufsausbildung. Nach angelsächsischem Vorbild wird der Lebenslauf
in umgekehrter Chronologie aufgelistet, ferner sollen auch zusätzlich erworbene
Ausbildungen und Fähigkeiten aufgelistet werden.
Netzwerk-Tipp
Zu beiden o.g. Themen gibt es bei den BDS-FrauenUnternehmen
Expertinnen, die hier ihre Dienstleistungen anbieten. Einfach mal einen Blick
ins BDS-Firmennetz werfen – dort können Sie sich BDS-Mitglieder auch
kostenfrei listen lassen.
Zum Firmennetz geht es hier...
Schlusslicht Deutschland: Frau als Chef selten
Nur 17 Prozent der deutschen Arbeitnehmer haben bisher Erfahrungen
mit weiblichen Chefs gemacht. Damit schneidet Deutschland im europäischen
Vergleich am schlechtesten ab. Zu diesem Ergebnis kommt eine Online-Umfrage der
Jobbörse Step Stone. Die große Mehrheit der Befragten aus Deutschland
hat keine oder nur wenig Erfahrung mit weiblichen Führungskräften. 54
Prozent gaben sogar an, die Management-Positionen seien bis auf wenige Ausnahmen
mit Männern besetzt.
Die übrigen Länder zeigten sich in der Step-Stone-Umfrage
fortschrittlicher. Im europäischen Durchschnitt gaben 28 Prozent der Befragten
an, Frauen in Managementpositionen seien etwas völlig Normales. Weitere 53
Prozent haben zwar schon einmal unter einem weiblichen Chef gearbeitet, sind aber
dennoch der Meinung, dass Frauen auf der Führungsebene deutlich unterrepräsentiert
sind. Lediglich für ein Fünftel existieren weibliche Manager faktisch
nicht.
Zum Alltag gehören Frauen in leitenden Positionen vor
allem in Belgien, Norwegen und den Niederlanden. Hier gaben zwischen 31 und 40
Prozent der Befragten an, weibliche Chefs seien nichts Außergewöhnliches.
Auch im vermeintlich von Männern dominierten Italien war diese Antwort mit
38 Prozent deutlich häufiger als in Deutschland. An der Umfrage beteiligten
sich über 2.100 Menschen in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden,
Italien, Belgien und den Niederlanden. www.stepstone.de
Erster berufsbegleitender LL.M. in Europa
Einen berufsbegleitenden Executive Master of Law (LL.M.) für
Unternehmensjuristinnen und auf Unternehmensrecht spezialisierte Anwältinnen
bietet das Instituto de Impresa (IE) in Madrid zusammen mit der Northwestern School
of Law (Chicago) ab 2005 an. Das über ein Jahr laufende, englischsprachige
Business Law-Programm wendet sich insbesondere an alle, die sich mit den Auswirkungen
des US-amerikanischen Rechts auf europäische Unternehmen beschäftigen.
Nach Angaben der Anbieter ist es das erste Teilzeit-LL.M.-Programm in Europa.
Weitere Infos unter www.ie.edu
Zum Schmunzeln
Noch einige nützliche Links für die vielen Feier(tags)-Vorbereitungen:
Fürs kulinarische Gelingen sorgen mehr als 200 Rezepte und Getränketipps
unter www.chefkoch.de
Einen Einladungshelfer, der bis zu 500 Wunschgäste gleichzeitig informiert,
findet Ihr unter www.evite.com
Tolle Dekoideen nicht nur fürs Auge bei www.kochatelier.de/der_gedeckte_tisch.htm
Langeweile verhindern die Spielvorschläge von www.feiern.net
Und wer mit altem Brauchtum dem Neuen Jahr auf die Sprünge helfen möchte,
findet garantiert das Richtige unter www.silvester.de/fun.cfm
Zum fröhlichen Ausklang des Geschäftsjahres riskieren Sie doch mal einen
Blick auf http://www.asgodom.de/nikolaus/flashfilm.htm
Termine 2005
15. und 16. Januar, in Freiburg
Präsentation von Vorträgen, Ansagen, Gedichten, Redebeiträgen,
Moderationen, Referaten, Interviews u.a.
Fortbildungsseminar für Frauen
Seminarleitung: Angelika Weiß, Dramaturgin, Schauspielpädagogin
Weitere Infos per E-mail bei angelika.weiss@ginko.de
26. Januar, 19.30 Uhr, Hotel zum Kreuz in Glottertal
Alles dreht sich um die Kunden _ Servicequalität im kleinen Unternehmen
Aufgaben, Chancen und Nutzen von Qualitätsdenken
Referentin: Marliese Iselin, Managementsupport
Weitere Infos per E-Mail bei sigrid.woerner@a-personal-style.de
02. Februar, 19.30 Uhr, „Im Landhaus“ in Ostfildern
Finanzstrategien für Frauen - Vortrag
Referentin: Theresa Bareth-Lugert, Versicherungsberaterin
Anmeldung bei info@uschi-beck.de
17.Februar, 15.30 Uhr, im IHK-Gebäude in Freiburg
Unternehmerinnengespräche: Vereinbarkeit von Familie und Beruf
Mehr Details unter www.frauenunternehmen.de
17. Februar, 19.30 Uhr, „Im Landhaus“ in Ostfildern
Business-Netzwerk-Treff
Anmeldung bei info@uschi-beck.de
26. und 27. Februar, in Freiburg
Präsentation für Frauen mit Angelika Weiß
Aufbau- und Fortsetzungskurs in Freiburg
Weitere Infos per E-mail bei angelika.weiss@ginko.de
12. März, 10.00 – 16.00 Uhr, „Im Landhaus“
in Ostfildern
Seminar Mitarbeiterführung und Motivation
Weiterbildung für Führungskräfte und Unternehmerinnen
Weitere Infos per E-mail bei info@uschi-beck.de
23. März, 19.30 Uhr, „Im Landhaus“ in Ostfildern
Business-Netzwerk-Treff
Anmeldung per E-mail bei info@uschi-beck.de
ViSdP
Unternehmerinnen im Bund der Selbständigen Baden-Württemberg
Christine Krammer
2. Vorsitzende
Bund der Selbständigen
Baden-Württemberg e.V.
- Unternehmerinnen -
Taubenheimstr. 24
70372 Stuttgart
Telefon: 0711 / 95 46 680
Telefax: 0711 / 95 46 68 33
E-mail: unternehmerinnen@bds-bw.de
Verteiler:
Mitgliedsfrauen von Frauenunternehmen.de und BDS-Unternehmerinnen
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